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BMBF und andere Vorhaben

Hier finden Sie eine Aufstellung von verschiedene Verbundvorhaben und Projekten, z.B. zur Genomanalyse und Genidenti fikation, Biodiversität, zum nachhaltigen Flächenmanagement, zur satellitengestüzten Erdbeobachtung, Boden- und Wassernutzung in Asien und Afrika oder zur komplexen Sensorik in der Nutzpflanzenforschung, die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) oder anderen Mittelgebern gefördert werden.



CROP.SENSe.net

„Komplexe Sensorik für Nutzpflanzenforschung, Züchtung und Bestandessteuerung“

CROP.SENSe.net wird mit neuen Sensorsystemen bislang Unsichtbares für die Agrarforschung sichtbar machen: Schlüsselprozesse und Strukturen von Nutzpflanzen sollen zukünftig berührungsfrei und mit hoher Geschwindigkeit quantifiziert werden.

Oberstes Ziel des Netzwerkes ist die zeitnahe Anpassung landwirtschaftlicher Produktion an sich rasant verändernde Nachfragen nach pflanzlichen Produkten (Nahrungs- und Futtermittel, Rohstoffe und Energie) unter sich ebenso rasch ändernden Produktionsbedingungen (Klima, Ressourcenverfügbarkeit), sowie der Sicherstellung hoher Produktivität bei gleichzeitig maximaler Ressourcenschonung.

Internet: CROP.SENSe.net

Genomanalyse Weizen

Das Wissen um die genetische Information bildet die Grundlage für gezielte Forschung in Bereichen wie Züchtung, Schädlingsbekämpfung und genetische Modifikationen. Ziel des Projektes ist die Genomanalyse des Weizens, einer der – aus globaler Sicht – wichtigsten Kulturpflanzen.

REFINA

Die Inanspruchnahme neuer Flächen für Verkehr und Siedlungen soll vermindert werden. Im Projekt REFINA bilden Modelle die Grundlage für die Beurteilung von Bodenqualitäten und der Schutzbedürftigkeit von Flächen für die Etablierung eines innovativen Flächenmanagements mit nachhaltiger Raum- und Siedlungsentwicklung.

Geotechnologien-Programm

Seit dem 17. März 2002 umkreisen zwei Satelliten in 500 Kilometer Höhe unsere Erde. Aus den gewonnenen Daten berechnen wir im Geotechnologien-Programm das Gravitationsfeld der Erde und verfolgen dessen Veränderung. Erstmals ist es gelungen, mit dem neu entwickelten Verfahren die Menge des im Boden gespeicherten Wassers zu ermitteln. Diese Informationen sind möglicherweise ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu einem verbesserten globalen Trinkwassermanagement.

Wassernutzung Westafrika

Der Blick von oben dient bei den Arbeiten vor Ort zur Problemlösung: in klimatisch benachteiligten Gebieten wie Westafrika und anderen trockenheitsgefährdeten Standorten werden praktikable Vorgaben zum effizienten und tragfähigen Umgang mit Wasser entwickelt und angewandt.

FIN-Q.NRW

Forschungsnetzwerk - Innovation durch Qualitätskommunikation
Ziel von FIN-Q.NRW ist es, durch verbesserte Qualitätskommunikation in komplexen Kunden-Lieferantenbeziehungen der Fleischwirtschaft technische und organisatorische Innovationen zu initiieren. Die FuE Ergebnisse aus dem Verbund und der geplante Wissenstransfer tragen zur Standortsicherung der Schweinefleischerzeugung, zur Krisenprävention sowie zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit, insbesondere exportorientierter Unternehmen, der Fleischwirtschaft in NRW bei.
Die Initiative konzentriert sich auf drei aktuelle, stufenübergreifende Aufgaben zur Verbesserung der Qualitätskommunikation, die Bewertung des Informationsgewinns aus neuen, tierorientierten Qualitätsmessungen in überbetrieblichen Prüfungsstrategien, die Initiierung kontinuierlicher Verbesserungsprozesse in Organisationen mit koordinierenden Funktionen in Informations- und Kommunikationsnetzen und die Identifikation und Überprüfung von Kriterien zur Kommunikation von Corporate Social Responsibility (CSR) Standards in regional- und international orientierten Wertschöpfungsketten.

SmartSurf

Entwicklung antimikrobiell wirkender Kunststoffe für die Lebensmittel- und Haushaltswarenindustrie als wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Lebensmittelqualität und -Sicherheit
Ziel des Projektes ist es, Kunststoffoberflächen derart zu modifizieren, dass sie dauerhaft antimikrobiell wirken sowie dass Risiko für Biofilmbildung deutlich reduzieren.
Der Schwerpunkt des Projektes liegt auf der Weiterentwicklung sowie chemischen und mikrobiologischen Prüfung von inhärent mikrobiziden Polymeren. Diese Polymere weisen sehr gute antimikrobielle Eigenschaften auf, können derzeit jedoch nicht zu Kunststoffprodukten mit geeigneten Werkstoffeigenschaften verarbeitet werden.
Eine wesentliche Herausforderung des Projektes liegt somit darin, die dynamisch-mechanischen Eigenschaften der Polymere derart zu verändern, dass sie mit konventionellen Maschinen zu Kunststoffprodukten für ein weitreichendes Anwendungsgebiet eingesetzt werden können.


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