LTA-Ausbildung in Bonn

An der Universität Bonn werden seit 1936 LTAs ausgebildet. Die Ausbildung wird vom Land NRW getragen und endet mit einer staatlich anerkannten Abschlussprüfung.

Ausbildungsinhalt:


Die Ausbildung erstreckt sich über zwei Jahre.
An der praktischen Berufsausbildung (4Tage / Woche) sind folgende Universitätsinstitute und staatliche Einrichtungen beteiligt:

  • INRES - Institut für Nutzpflanzenwissenschaften und Ressourcenschutz
    •  Bereich Phytomedizin
    •  Bereich Bodenwissenschaften
    •  Bereich Pflanzen- und Gartenbauwissenschaften
    •  Bereich Nutzpflanzengenetik und Biotechnologie
    •  Bereich Pflanzenernährung
  • ILT- Institut für Landtechnik
  • IEL - Institut für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften
    •  Bereich Lebensmitteltechnologie
    •  Bereich Lebensmittelmikrobiologie und Hygiene
  • IOL - Institut für Organischen Landbau
  • ITW - Institut für Tierwissenschaften
    • Bereich Tierzucht und Tierhaltung
  • IMBIO - Institut für Molekulare Physiologie und Biotechnologie der Pflanzen 
  • PSD - Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

 

Die Ausbildung in den Laboratorien erstreckt sich jeweils über zwei bis sechs Monate, danach wird in ein anderes Labor gewechselt.
Eine einmonatige Ausbildung im geschäftsführenden Bereich ergänzt die praktische Tätigkeit.


Der theoretische Unterricht (1Tag/Woche) beinhaltet folgende Fächer:

  • Phytomedizin: Krankheiten und Schädlinge an landwirtschaftlichen Nutzpflanzen, Pflanzenschutz
  • Pflanzenbau: Ackerbau, Bodenkunde, Düngung
  • Versuchswesen: Labortechniken, Statistik, EDV, Laborrechnen
  • Biologie: Botanik, Zoologie, Biochemie, Cytologie, Genetik, Ökologie
  • Chemie: Allgemeine Chemie

 

Phytomedizin und Versuchswesen sind Schwerpunktfächer.

 

Abschlussprüfung

Die staatliche Abschlussprüfung besteht aus einer praktischen Prüfung, einer Klausur und mündlichen Prüfungen in den fünf Unterrichtsfächern. Neben den einzelnen Fachbenotungen wird eine Gesamtabschlussnote ermittelt.

 

Versicherung & Kosten

Die Auszubildenden sind während der Ausbildungszeit gegen Arbeitsunfälle bei der zuständigen Aufsichtsbehörde versichert. Der Nachweis über die Mitgliedschaft in einer Krankenkasse ist zu erbringen. Es herrscht Lernmittelfreiheit. Laborkittel, Taschenrechner und wetterfeste Kleidung sind selbst anzuschaffen. Lehrgeld wird nicht gezahlt. Auf die Möglichkeit zur Beantragung einer Ausbildungsbeihilfe nach dem Ausbildungsförderungsgesetz (BAföG) wird hingewiesen.

 

Aufnahmeverfahren & Zulassungsvoraussetzungen

16. Lebensjahr
Mittlere Reife
Bewerbungen (Lebenslauf, letztes Schulzeugnis, Lichtbild) müssen bis zum 31.3. bei der Ausbildungsstätte vorliegen. Die Anschrift findet sich am Seitenanfang