One Two
Veröffentlichungen
  • Carraresi, L., Berg, S., Bröring, S. (2018). Emerging value chains within the bio-economy: structural changes in the case of phosphate. Journal of Cleaner Production, 183: 87-101. Link

  • Baum, C. M., Gross, C. (2017): Developing behavior-informed strategies for climate and sustainability policy.Journal of Bioeconomics Special Issue “Transition to Sustainable Economy” 19(1)53-95.
  • Borge, L., Bröring, S. (2017): Exploring effectiveness of technology transfer in interdisciplinary settings- The case of the bioeconomyCreativity and Innovation Management Journal.
  • Bröring, S., Wensing, J. (2017): Functional Ingredients: Market Research. (forthcoming), in: Kirk-Othmer encyclopedia of chemical technology.
  • Butkowski, O., Pakseresht, A., Lagerkvist, C., Bröring, S. (2017): Debunking the Myth of General Consumer Rejection of Green Genetic Engineering: Empirical Evidence from Germany.International Journal of Consumer Studies.
  • Berg, S., Kircher, M., Preschitschek, N., Bröring, S., Schurr, U. (2017): Die Bioökonomie als Kreislauf und Verbundsystem, in: Pietzsch, J Bioökonomie für Einsteiger141-160Springer Spektrum.
  • Bröring, S., Baum, C. M., Butkowski, O., Kircher, M. (2017): Kriterien für den Erfolg der Bioökonomie., in: In J. Pietszch (Ed.), Bioökonomie für Einsteiger161-177Springer Spektrum.
  • Tiso, T., Thies, S., Müller, M., Tsvetanova, L., Carraresi, L., Bröring, S., Jaeger, K.-E., Blank, L. M. (2017): Rhamnolipids: Production, Performance, and Application, in Consequences of Microbial Interactions with Hydrocarbons, Oils, and Lipids: Production of Fuels and Chemicals (Edited by Sang Yup Lee)1-37Springer International PublishingLink.

 

 
Sie sind hier: Startseite Forschung Maßschneidern des Sekundärmetabolismus in gartenbaulicher Restbiomasse und Kaskadennutzung für eine ressourceneffiziente Produktion von wertvollen bioaktiven Substanzen

Maßschneidern des Sekundärmetabolismus in gartenbaulicher Restbiomasse und Kaskadennutzung für eine ressourceneffiziente Produktion von wertvollen bioaktiven Substanzen

Akronym: TaReCa
 
Zeitspanne:            11.2017 – 10.2020
 

Das Projekt TaReCa bearbeitet die Entwicklung einer maßgeschneiderten Kaskadenverwertung von Pflanzenresten aus dem Gartenbau. Dabei soll ein wirtschaftlicher Mehrwert durch die Kombination der Paprikaproduktion mit anschließender Induktion und Extraktion von wertvollen pflanzlichen Sekundärmetaboliten (SM) aus der Restbiomasse und der Verwendung des verbleibenden Materials in einer Bioraffinerie generiert werden. Das Projekt zielt auf die Entwicklung umweltfreundlicher, wirtschaftlicher Extraktions- und Aufreinigungsprozesse ab. Durch eine anschließende Verwertung des verbleibenden Pflanzenmaterials in einer Bioraffinerie wird die Wertschöpfungskette erweitert und durch synergetische Effekte der kaskadierten Mehrfachnutzung zusätzlicher Mehrwert generiert. Da viele SM antioxidative, antibiotische, biozidale und/oder pharmazeutisch relevante Eigenschaften haben und die Zusammensetzung der SM in Paprikablättern weitgehend unbekannt ist, werden Blätter und Stängel von behandelten Paprikapflanzen auf vorhandene und induzierte Flavonoide untersucht. Eine Analyse der Markteintrittspotenziale der identifizierten SM durch Ökonomen, sowie Untersuchungen zur Extrahierbarkeit werden helfen das Potenzial der Paprika-Restbiomasse für die Nutzung in Kaskaden zu evaluieren. Informationen über regulatorische Stoffwechselnetzwerke in Paprika, die während des Projekts erhalten werden, liefern die notwendige Grundlage, um zukünftige Anwendungen einer solchen Kaskadenausnutzung zu entwickeln. 

 

TaReCa
 
 
Abbildung 1: Kaskadenverwertung von Pflanzenresten
 
 
Der TIM Lehrstuhl  (Forschungsbereich 2) trägt durch seine Arbeit am AP 6 zum TaReCa-Projekt folgendes bei: 
 
Bewertung von Marktpotenzialen induzierter SM in Paprika zusammen mit einem Industriebeirat.
  • Identifizierung möglicher industrieller Anwendungen der stressinduzierten SM aus Paprika-Resten (AP2) sowie deren Marktpotenzial (Literaturanalyse, Patentlebenszyklen und regulatorische Fragestellungen),  welche ihre Verwendung als Inhaltsstoffe und die weitere Identifizierung der wirtschaftlich wertvollsten Verbindungen beeinflussen. 
  • Bei ausgewählten SMs wird anhand einer detaillierten Wertschöpfungskettenanalyse die Durchführbarkeit des gesamten Kaskadenprozesses (Experteninterviews, Fokusgruppen) durch die Identifikation notwendiger Ressourcen und Kompetenzen, Änderungen in Logistik und Management untersucht.
  • Bewertung der Akzeptanz entlang der Wertschöpfungskette im Hinblick auf neuartige Verfahren, Technologien und neue Inhaltsstoffe aus Abfallströmen.
 
 
TaReCa
 
Abbildung 2: Struktur des interdisziplinären Kooperationsnetzwerks
 
 
 
Kontakt    
Joana Wensing – Dr. Laura Carraresi
Institut für Lebensmittel- und Ressourcenökonomik
Lehrstuhl für Technologie- und Innovationsmanagement im Agribusiness 
Telefon: +49-(0)228-73-35 3506 // +49-(0)228-73-35 3504
 
Artikelaktionen