One Two
Veröffentlichungen
  • Baum, C. M., Gross, C. (2017): Developing behavior-informed strategies for climate and sustainability policy.Journal of Bioeconomics Special Issue “Transition to Sustainable Economy” 19(1)53-95.
  • Borge, L., Bröring, S. (2017): Exploring effectiveness of technology transfer in interdisciplinary settings- The case of the bioeconomyCreativity and Innovation Management Journal.
  • Bröring, S., Wensing, J. (2017): Functional Ingredients: Market Research. (forthcoming), in: Kirk-Othmer encyclopedia of chemical technology.
  • Butkowski, O., Pakseresht, A., Lagerkvist, C., Bröring, S. (2017): Debunking the Myth of General Consumer Rejection of Green Genetic Engineering: Empirical Evidence from Germany.International Journal of Consumer Studies.
  • Berg, S., Kircher, M., Preschitschek, N., Bröring, S., Schurr, U. (2017): Die Bioökonomie als Kreislauf und Verbundsystem, in: Pietzsch, J Bioökonomie für Einsteiger141-160Springer Spektrum.
  • Bröring, S., Baum, C. M., Butkowski, O., Kircher, M. (2017): Kriterien für den Erfolg der Bioökonomie., in: In J. Pietszch (Ed.), Bioökonomie für Einsteiger161-177Springer Spektrum.
  • Tiso, T., Thies, S., Müller, M., Tsvetanova, L., Carraresi, L., Bröring, S., Jaeger, K.-E., Blank, L. M. (2017): Rhamnolipids: Production, Performance, and Application, in Consequences of Microbial Interactions with Hydrocarbons, Oils, and Lipids: Production of Fuels and Chemicals (Edited by Sang Yup Lee)1-37Springer International PublishingLink.

 

 
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Quinoa Phenotypic and Genotypic Diversity for Yield and Composition

Akronym: QuinoaDiversity                          

Zeitspanne: 04.2017 – 03.2020

 

In jüngster Zeit hat sich herausgestellt, dass Quinoa Körner bemerkenswerte Eigenschaften in Hinblick auf die menschliche Ernährung besitzen. Sie sind voll mit hochqualitativen Proteinen und essentiellen Aminosäuren, welche normalerweise selten in Getreide vorkommen, Fetten, Flavonoiden, Vitaminen und Mineralstoffen. Daneben ist Quinoa auch Glutenfrei. Des Weiteren hat Quinoa einen CO2 und Wasser Fußabdruck, welcher 30-60 mal kleiner als der von Rindfleisch ist. Quinoa repräsentiert eine gesunde und nachhaltige Lebensmittelauswahl, welcher für die Nahrungsmittelindustrie interessant ist, da sie als wertvoller Inhaltsstoff für die verarbeitende Industrie dienen kann. Das Projekt QuinoaDiversity wird Einsicht verleihen in die Vielfalt die Quinoa bietet, inklusive der Genotypisierung von Arten mit einer hohen Anpassungsfähigkeit an Standorte mit extremen Bedingungen wie einer geringen Wasserverfügbarkeit oder hohe Salzgehalte. Des Weiteren wird an den Möglichkeiten untersucht, Quinoa in Nordeuropa zu kultivieren und moderne Züchtungsprogramme in Chile und Deutschland zu etablieren. Weiterhin umfasst ein Forschungsgebiet die Charakterisierung der Zusammensetzung der Quinoa Samen und anderer Pflanzenorgane, um unerwünschte Sekundärmetabolite, die den Geschmack beeinflussen, zu beseitigen. Dieses Forschungsgebiet ist insbesondere für die Produktentwicklung in der Nahrungsmittelindustrie interessant. Die Gruppe von Prof. Bröring an der Universität Bonn ist hoch spezialisiert in der Bewertung der Auswirkungen, die die Einführung eines neuen Produkts, eines Verfahrens und / oder Technologie in die Wertschöpfungskette bringt. Dieses Know-how setzt die Gruppe gewinnbringend im QuinoaDiversity  Projekt ein, um das Marktpotenzial und die Verbraucherakzeptanz neuer Lebensmittel Quinoa-basierter Produkte und Nebenprodukte zu erforschen sowie Schwellen an der damit verbundenen Wertschöpfungsketten eines solchen pflanzlichen Erzeugnisses und seiner Verarbeitung zu identifizieren. 

Quinoa

 

       Abbildung 1: Übersicht über die Arbeitspakete

 

Der TIM Lehrstuhl verfolgt folgende Forschungsziele im Rahmen des AP4 vom QuinoaDiversity Projekt:

a)      Gestaltung und Bewertung der Wertschöpfungskette von Quinoa Produkten sowie die Nutzung von in der Produktion anfallenden Nebenprodukten.

  • Erkennen von potentiell interessierten Sektoren, wo Quinoa und ihre Derivate einen erfolgreichen Markt etablieren können (IP und Patentanalyse)
  • Identifizierung von Hauptakteuren in der Wertschöpfungskette (Landwirte und Weiterverarbeiter)
  • Analyse neuer Wertschöpfungsketten mit der Identifizierung von Ressourcen und Kompetenzen sowie Wissens- und Technologielücken; Untersuchung von Netzwerk- und Open-Innovation- Modellen, um potentiell erfolgreiche Geschäftsmodelle zu entwickeln

b)      Evaluierung von Marktanpassung auf B2B Ebene sowie Marktakzeptanz auf B2C Niveau von Quinoa und ihren Nebenprodukten

  • Bewertung der Bereitschaft der Landwirte und Verarbeiter, sich an der Erzeugung und Produktion von Quinoa zu beteiligen (Experteninterviews, Fokusgruppen, quantitative Erhebung)
  • Bewertung des Verbraucherbewusstseins und der Akzeptanz von Quinoa und ihren abgeleiteten Produkten in Deutschland. Diese Informationen dienen als Feedback für die genetische Auswahl und im Allgemeinen für die weitere Auslegung der anderen Arbeitspakete. 

c)       Identifizierung von Markteintrittsoptionen und Barrieren für Quinoa und ihre abgeleiteten Produkte

  • Bewertung möglicher Markteintrittsoptionen, wie etwa möglicher Differenzierungsstrategien, im Zusammenhang mit der Anwendung einer "Preisprämie" für Produkte, die aus Quinoa stammen (Primär- und Sekundärdaten);
  • Identifizierung möglicher Markteintrittsbarrieren wie fehlende Standards, fehlende Kompetenzen, fehlendes Vertrauen, fehlender Zugang zu Wertschöpfungsketten, fehlende nachgelagerte Verarbeitungstechnologien und möglicherweise hohe Kosten (primäre und sekundäre Daten).

 

 

Kontakt

Sukhada Khedkar – Dr. Laura Carraresi

Institut für Lebensmittel- und Ressourcenökonomik

Lehrstuhl für Technologie- und Innovationsmanagement im Agribusiness

Telefon: +49-(0)228-73-35 2141 - +49-(0)228-73-35 3504

Email: s.khedkar@ilr.uni-bonn.del.carraresi@ilr.uni-bonn.de

 

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