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Kurzaufenthalte von Personal

Kurzaufenthalte von Verwaltungspersonal und Dozenten zu Fortbildungszwecken

 

In der neuen Erasmus-Programmlinie können im Rahmen der "Staff Mobility" auch Kurzaufenthalte von Verwaltungspersonal bzw. nicht-wissenschaftlichem Personal sowie Dozenten zur Fortbildungszwecken gefördert werden.

 

Verwaltungspersonal/ nicht-wissenschaftliches Personal

Diese sogenannten "study visits" von Verwaltungspersonal/ nicht-wissenschaftlichem Personal an einer ERASMUS-Partnerhochschule oder einem Unternehmen in Europa sollen dazu dienen, administrative Abläufe des eigenen Arbeitsbereichs in einem anderen Land kennen zu lernen und die Beziehungen zwischen Partnerhochschulen auch auf institutioneller Ebene zu verankern. Sie sind zudem und vor allem als Maßnahme der Personalentwicklung zu verstehen, die darauf abzielt, den Bedürfnissen internationaler Wissenschaftler und Studierender noch besser gerecht zu werden.

 

Lehrende

Lehrende können zu Zwecken eines "Trainings" (keine Lehrtätigkeit, Forschung oder reine Kontaktreise!) ebenso an einer Partnereinrichtung in Europa, die keine Hochschule sein muss, gehen.

 


Allgemeine Förderkriterien

  • Kurzaufenthalt (study visit/ Training) von ein bis max. vier Wochen im Zeitraum August eines Jahres bis Juli des darauf folgenden Jahres.
  • Aufenthalt an einer Partnerhochschule/ -institution in Europa, die vom Mitarbeiter/ Dozenten selbst ausgesucht werden muss.
  • Erstellung es konkreten Arbeitsprogramms in Absprache mit der Partnerhochschule/ -institution und dem Vorgesetzten.
  • ausreichende Fremdsprachenkenntnisse des Ziellandes (ggf. mind. Englisch)
  • Anfertigung eines Berichts nach Abschluss der Maßnahme
  • Der Mitarbeiter ist bereit, an einem Vorbereitungs-Workshop und einem interkulturellem Training, die von der Stabstelle Personalentwicklung und dem International Office angeboten werden, teilzunehmen.


Finanzielle Förderung

 

Die Kosten für den Auslandsaufenthalt (Reise- und Aufenthaltskosten) werden bis zu einem nach den Zielländern gestaffelten EU-Höchstsatz aus ERASMUS-Mitteln finanziert. Grundlage der Berechnung des Zuschusses ist das für NRW geltende Reisekostengesetz.

 

Das Auswahl- und Antragsverfahren für Verwaltungspersonal in der Zentralverwaltung und in den Fakultäten

  1. In den Fakultäten/ Instituten erfolgt die Auswahl über die entsprechenden Vorgesetzten.
  2. Die Vorgesetzten der Institute melden die ausgewählten Mitarbeiter bis 31. Juli eines jeden Jahres an das International Office, Abt. 6.2. Wie viele der ausgewählten Mitarbeiter gefördert werden können bzw. in welcher Höhe, hängt letztlich von den zur Verfügung stehenden Mitteln ab, die meist im August bekannt gegeben werden.
  3. Die konkrete Vorbereitung eines study visits erfolgt über das International Office. Die Mitarbeiter, die gefördert werden können, erstellen eine Prioritätenliste der gewünschten Zieluniversitäten (ca. 2-4 ERASMUS-Partneruniversitäten) und eine kurze Beschreibung ihres Interessengebiets und Vorhabens an der Gasthochschule in der Sprache des Ziellandes bzw. mindestens Englisch.
  4. Das International Office richtet hiermit an die gewünschte/n Zieluniversität/en eine erste Anfrage. Sobald eine Zieluniversität dem Vorhaben zustimmt, laufen die weiteren konkreten Absprachen zu Inhalt, Dauer, Zeitpunkt des Besuches sowie Unterkunft direkt zwischen der Gastuniversität und dem Mitarbeiter der Universität Bonn.
  5. Wenn der Zeitpunkt des Auslandaufenthalts feststeht, informiert der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin das International Office.
  6. Folgende Dokumente sind vom Mitarbeiter mind. zwei Wochen vor Antritt der Reise im International Office einzureichen: ERASMUS-Annahmeerklärung, Arbeitsprogramm (Training Agreement)
  7. Daraufhin erhält der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin ein sog. Bewilligungsschreiben für die ERASMUS-Förderung vom International Office.
  8. Nach Beendigung der Reise sind dem International Office ein Abschlussbericht, die Bestätigung der Gasthochschule über den Aufenthalt und eine Reisekostenabrechnung einzureichen.

Wichtig:
Bei der Planung von study visits ist zu berücksichtigen, dass das jeweilige Dezernat/ die Abteilung/ das Institut prinzipiell für einen möglichen Gegenbesuch durch einen Kollegen der Partnerhochschule bereit sein muss.

 

Auswahl- und Antragsverfahren für Lehrende

 

Auch Lehrende können zu Fortbildungszwecken, d.h. eines "Trainings" an einer Partnereinrichtung in Europa, die keine Hochschule sein muss, sondern auch ein Unternehmen oder eine Forschungseinrichtung sein kann, im Rahmen der "staff mobility" gefördert werden.

Dieses Training darf jedoch keine Forschungstätigkeit, keine Lehrtätigkeit und auch keine Kontaktreise darstellen.

  1. Die Organisation eines solchen Trainings läuft auch hier über den Lehrenden selbst.
  2. Mindestens zwei Wochen vor Antritt der Reise ist eine ERASMUS-Annahmeerklärung sowie das Training Agreement beim International Office einzureichen. 
  3. Nach Beendigung der Reise sind dem International Office ein Abschlussbericht, die Bestätigung der gastgebenden Institution und eine Reisekostenabrechnung einzureichen.


Bitte beachten Sie: Wenn das Training an einer Hochschule stattfindet, so ist vor Antritt des Trainings mit dieser ein entsprechendes Bilateral Agreement abzuschließen bzw. eine bestehendes Agreement zu ergänzen.


Ansprechpartner im International Office

Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an die ERASMUS-Hochschulkoordinatorin.

 

 

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